Was kostet Fotografie-Business-Software wirklich?
Die ehrliche Antwort: mehr als die meisten Fotografen denken. Nicht weil einzelne Tools teuer sind — sondern weil sich vier "günstige" Tools zu einem überraschend teuren Stack summieren.
Die vollständige Kosten-Aufschlüsselung
Fotografie-Business-Software lässt sich in vier Bereiche unterteilen:
1. Kunden-Galerien — das Tool, das du für die Bildauslieferung nutzt
- Picdrop: ab ~9 €/Monat
- Pixieset: ab ~8 $/Monat (nur Galerien)
- Google Drive: kostenlos (aber ohne professionelles Erlebnis)
2. Portfolio-Website — dein öffentliches Schaufenster
- Squarespace: 16–49 $/Monat
- Format: 12–28 $/Monat
- WordPress + Hosting: 5–15 €/Monat (aber Wartungsaufwand)
3. Briefings und Shooting-Organisation
- Notion: 0–8 €/Monat
- Canva Pro (für PDF-Briefings): ~13 €/Monat
- Google Docs: kostenlos (aber kein strukturiertes Briefing-System)
4. Buchungs-Tracking und CRM
- HoneyBook: ~16 $/Monat
- Sprout Studio: ~19 $/Monat
- Google Sheets: kostenlos (aber manuell und fehleranfällig)
Typischer Gesamtstack: 35–90 €/Monat je nach Auswahl.
Versteckte Kosten: Speicher-Overages und Add-on-Module
Viele Galerie-Plattformen berechnen Speicher-Overages, wenn du über das inkludierte Limit gehst. Pixieset und ShootProof können so deutlich teurer werden als das Basis-Abonnement suggeriert.
Andere Plattformen wie Sprout Studio oder HoneyBook sind modular aufgebaut — du zahlst für Galerien, Portfolio und CRM separat. Was günstig klingt ("nur 6 $/Monat für Galerien"), wird teuer, wenn du alle Module buchst.
Konsolidierter vs fragmentierter Ansatz
Fragmentierter Ansatz: Beste-in-Klasse-Tool für jeden Bereich → hohe Qualität in jedem Bereich, aber hohe Kosten und hoher Verwaltungsaufwand.
Konsolidierter Ansatz: Ein Tool für den Kernworkflow → etwas weniger Feature-Tiefe in einzelnen Bereichen, aber deutlich günstiger und einfacher.
Für die meisten Fotografen — besonders Teilzeit-Fotografen mit 10–30 Shootings pro Jahr — ist die Feature-Tiefe eines spezialisierten CRM irrelevant. Was relevant ist: das Ergebnis sauber ausliefern und das Portfolio aktuell halten.
Lumeny bietet den konsolidierten Ansatz: Galerien, Portfolio, Briefings und Buchungs-Tracking für 9–19 €/Monat — ohne Print-Store und ohne CRM-Lernkurve.
Mehr lesen: Fotografie-Workflow-Software unter 20 € | Ein Tool vs mehrere Tools | Preise
Weniger Kosten, mehr Überblick
Lumeny konsolidiert deinen Kern-Workflow für 9 €/Monat — ohne versteckte Kosten, ohne Speicher-Limits.
Kostenlos startenHäufig gestellte Fragen
Brauche ich wirklich ein CRM als Fotograf? Das kommt auf deinen Umfang an. Wenn du mehr als 50 Shootings pro Jahr machst und Verträge, Rechnungen und Kunden-Kontakte zentral verwalten willst, ja. Für die meisten Teilzeit-Fotografen reicht eine strukturierte Buchungsübersicht.
Was ist der Unterschied zwischen Lumeny und einem vollständigen Fotografie-CRM? Lumeny fokussiert auf den Shooting-Workflow: Briefing → Galerie → Portfolio. CRM-Tools wie HoneyBook oder Sprout Studio bieten zusätzlich Vertrags-Management, Rechnungsstellung und Kunden-Datenbank. Lumeny hat diese Features bewusst nicht.
Kann ich Lumeny mit meinem bestehenden CRM kombinieren? Ja. Viele Fotografen nutzen Lumeny für Galerien und Briefings und ein separates Tool für Verträge und Rechnungen. Das ist eine sinnvolle Arbeitsteilung.
Gibt es einen Unterschied in der Datenhoheit zwischen US- und EU-Plattformen? Ja. US-Plattformen (ShootProof, SmugMug, HoneyBook) unterliegen US-Datenschutzrecht. Lumeny wird auf Hetzner in Deutschland gehostet und ist vollständig DSGVO-konform.
Geschrieben von Christian Bauer, Gründer von Lumeny und Fotograf mit 10+ Jahren Erfahrung.