Die besten kostenlosen Foto-Galerie-Tools für Fotografen (2026)
Am Anfang reicht oft kostenlos. Eine Galerie erstellen, Bilder hochladen, Link verschicken — fertig. Aber mit wachsender Kundenzahl stoßen kostenlose Tools an Grenzen, die sich schleichend bemerkbar machen: Speicherlimits, fehlendes Branding, keine Struktur in den Galerien.
Hier ist ein ehrlicher Überblick, was kostenlos möglich ist — und ab wann sich ein Upgrade lohnt.
Die wichtigsten kostenlosen Optionen im Vergleich
Picdrop (kostenloser Einstieg) Picdrop bietet einen kostenlosen Plan mit eingeschränkter Galerie-Anzahl und Speicher. Die Oberfläche ist sauber und für den Einstieg gut geeignet. Das kostenlose Kontingent reicht für Fotografen mit wenigen Shootings im Jahr. Sobald du regelmäßig lieferst, wächst du schnell heraus.
Pixieset (kostenloser Einstieg) Pixieset hat einen kostenlosen Einstieg mit 3 GB Speicher — ausreichend für wenige Galerien in komprimierter Größe. Die Plattform ist optisch ansprechend. Der Haken: Sobald du mehr Speicher oder Funktionen wie eigene Domain willst, steigen die Preise deutlich.
Google Drive (kostenlos, aber kein Galerie-Tool) Google Drive ist kostenlos bis 15 GB und wird von vielen Fotografen für die Bildauslieferung genutzt. Das Problem: Es ist ein Datei-Speicher, kein Galerie-Tool. Kunden müssen Ordner navigieren statt eine kuratierte Galerie zu erleben. Der Professionalitäts-Eindruck leidet.
| Tool | Kostenloses Kontingent | Galerie-Erlebnis | Eigenes Branding |
|---|---|---|---|
| Picdrop | Begrenzt | Gut | Nein |
| Pixieset | 3 GB | Sehr gut | Nein |
| Google Drive | 15 GB | Kein Galerie-Tool | Nein |
| Lumeny | 14 Tage Test | Sektional | Ab Pro-Plan |
Wann kostenlos reicht — und wann nicht
Kostenlos reicht, wenn du:
- Weniger als 5 Shootings pro Jahr machst
- Gerade anfängst und noch kein Budget für Tools hast
- Keine professionelle Außenwirkung benötigst
Ein bezahltes Tool lohnt sich, wenn du:
- Regelmäßig Kunden belieferst (mehr als 1 Shooting pro Monat)
- Ein professionelles Auftreten willst, das zu deinen Preisen passt
- Portfolio und Galerie-Auslieferung zusammenhalten willst
- Shooting-Briefings und Buchungsübersicht brauchst
Die Rechnung ist simpel: Wenn eine zusätzliche Buchung — direkt oder durch Empfehlung — durch professionelleres Auftreten reinkommt, deckt das ein Jahr Lumeny Solo (9 Euro/Monat = 108 Euro/Jahr) in der Regel mehr als ab.
Häufig gestellte Fragen
Ist Picdrop wirklich kostenlos? Picdrop hat einen kostenlosen Einstiegsplan mit begrenzten Galerien. Für regelmäßige Nutzung wird ein bezahlter Plan notwendig. Die genauen Limits findest du auf der Picdrop-Website — sie ändern sich gelegentlich.
Kann ich mit Google Drive professionell wirken? Mit einer sauber strukturierten Ordnerstruktur geht es — aber es wirkt wie ein provisorischer Workaround. Kunden bekommen keinen Galerie-Eindruck, keine Sektionen, kein Branding. Wer mehr als 200 Euro pro Shooting nimmt, sollte mehr bieten.
Was bekomme ich mit Lumeny für 9 Euro/Monat? Sektionale Kunden-Galerien (bis 25), automatisches Portfolio aus Galerien, Shooting-Briefings mit Moodboard und Shot-List, Buchungsübersicht. Alles in einer Plattform, DSGVO-konform auf deutschen Servern.
Gibt es eine kostenlose Testphase bei Lumeny? Ja — 14 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte erforderlich.
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Geschrieben von Christian Bauer, Gründer von Lumeny und Fotograf mit 10+ Jahren Erfahrung.